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Lubomierz

 

WILLKOMMEN IN DER GEMEINDE LUBOMIERZ!

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Land der Liebe, des Goldes, der am Weg stehenden Kapellen und Figuren von Heiligen

Virtual Tour

In der Mitte des Dreiecks zwischen Jelenia Góra ( Hirschberg ), Gryfów Śląski ( Greiffenberg ) und Lwówek Śląski ( Löwenberg ), in fabelhaften Tälern von goldhaltigen Flüssen, zwischen malerischen Anhöhen, Wiesen und Feldern erstreckt sich ein wunderschönes Land. Dieses Land bewohnen ungefähr 6200 Personen. 2000 Menschen wohnt dagegen in dem Städtchen Lubomierz. Ursprünglich hieß diese Ortschaft Liebenthal. Das Städtchen und sein Umland war sehr reich an Bodenschätzen. Die Gemeinde Lubomierz umfasst eine Fläche von 130 Quadratkilometern. In dieser Region kommen sehr viele prähistorische Felsen vor, die vor einigen hundert Millionen Jahren entstanden sind und die Sudetenverwerfung gebildet haben. Ein Herz dieses Landes ist ein einzigartiges Städtchen Lubomierz. Sein Charakter und seine Geschichte ist sehr stark mit 13 Dörfern verbunden. Zu den 13 Dörfern gehören: Chmieleń ( Langwasser ), Golejów ( Klein Röhrsdorf ), Janice ( Johnsdorf ), Maciejowiec ( Matzdorf ), Milęcice ( Geepersdorf ), Oleszna Podgórska ( Krummöls ), Pasiecznik ( Spiller ), Pławna Dolna ( Nieder – Schmottseiffen ), Pławna Górna ( Ober - Schmottseiffen ), Pokrzywnik ( Reimensdorf ), Popielówek ( Hannersdorf ), Radoniów ( Ottendorf ) und Wojciechów ( Ullersdorf ). Die genannten Ortschaften liegen am Fluss Oldza, von der Quelle des Flusses im Süden der Gemeinde und erstrecken sich in Richtung Norden. Die Geschichte der Dörfer ist ebenfalls sehr stark mit der Geschichte des Klosters der Benediktinerschwestern in Lubomierz verbunden. Das Kloster wurde von Jutta von Liebenthal und ihren Söhnen im Jahre 1278 gegründet. 1291 hat der Fürst Bolko I. von Schweidnitz der Ansiedlung Stadtrechte verliehen. Alle Dörfer, die früher Eigentum der Familie von Liebenthal waren, wurden dem Kloster geschenkt. Auf diese Weise hatte das Städtchen Lubomierz, fast 500 Jahre lang also bis zur Zeit der Einziehung der Kirchengüter durch Preußen im Jahre 1810, einen starken Einfluss auf alle Dörfer. Ein Symbol der Prachtzeit von Lubomierz ist die St. Maternus – Klosterkirche, die man aus der Ferne sehen kann. Am Fuße der Kirche befindet sich ein Marktplatz. Auf dem Marktplatz können wir Häuser mit Bogengängen, ein Rathaus und Renaissancewohnhäuser bewundern. Die Schönheit und die einzigartige gemütliche Stimmung des kleinen Städtchen ziehen hier viele Filmschaffende an. In Lubomierz ist seit 1997 Mitte August ein Gesamtpolnisches Festival der Komödiefilme organisiert. Außer den Sehenswürdigkeiten im dem Städtchen blieben in Dörfern Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert und Gebäude mit einem typischen für hiesige Architektur Balkon über einem Eingang erhalten. Ein Symbol der Abhängigkeit der Dörfer von dem Kloster sind zahlreiche am Weg stehende Kreuze, Kapellen und Figuren der Heiligen. Malerische Täler, Anhöhen, Wiesen und Wälder, in denen unterschiedliche Tiere leben, kreuzen sich und stehen in Verbindung mit Feldwegen und touristischen Routen. Zur Erholung laden zahlreiche agrotouristische Bauernhöfe ein. Von hier kann man einzigartige Panoramen von Riesengebirgen, Isergebirgen und unterschiedlichen Gipfeln vom Iservorgebirge bewundern.

Lubomierz ( Liebenthal )

Lubomierz früher Liebenthal liegt zwischen Lwówek Śląski ( Löwenberg ) und Gryfów Śląski ( Greiffenberg ) am Liebenthaler Bach, der in den Fluss Oldza mündet, in den Nebenfluss des Flusses Kwisa ( Queis ). Die Flüsse zogen hier schon im Mittelalter viele Goldwäscher an. Bis heute blieben Spuren von Deichen erhalten, in denen man Gold gewaschen hat. Im 12. Jahrhundert befand sich hier höchstwahrscheinlich eine Ansiedlung. Diese Ansiedlung war es immer größer, denn immer mehr Goldwäscher strömte zu ihr. Im nächsten Jahrhundert kam hier eine neue Welle von Siedlern aus Deutschland an. Einer von ihnen, der von Liebenthal hieß, bekam vom Fürsten Heinrich dem Bärtigen für seine Verdienste umliegende Dörfer. Jutta von Liebenthal, Witwe von Heinrich erhielt 1278 vom Heinrich I. von Jauer eine Genehmigung für die Gründung eines Benediktinerklosters, dessen Äbtissin sie wurde. In dieser Zeit wurde auch eine St. Maternus – Kirche errichtet. Maternus war Schutzheiliger der Stadt. Man kann ihn im Wappen der Stadt sehen. 1291 verlieh der Fürst Bolko I. von Schweidnitz der Stadt die Stadtrechte. Allwöchentliche Messen seit 1313 wurden eine Einkommensquelle der Einwohner und trugen zur schnellen Entwicklung von Lubomierz bei. Die Stadt unterlag dem Kloster. Benediktinerschwestern bekamen 1307 von den Söhnen von Jutta von Liebenthal folgende Dörfer: Popielówek, Oleszna Podgórska, Milęcice und Mojesz. In nächsten Jahren besaß das Kloster schon 19 Dörfer und die Stadt. In Lubomierz gab es leider viele Brände, Hochwasser und Räuberüberfälle. Das Kloster wurde oft geplündert und stand mehrmals in Flammen. Man mordete Ordensschwestern und andere Menschen. Die Benediktinerschwestern lebten von Einkommen aus der Landwirtschaft in den umliegenden Dörfern. Außerdem kamen zum Kloster neue Schwestern, die aus reichen Familien stammten, z. B. aus den Familien: Czirn, Hoberg, Promnitz, Talkenberg und Seidliz. Im Jahre 1449, nach dem Brand eines Rathauses, wurde ein neues gotisches Rathaus errichtet. Auf seinem Platz steht jetzt ein einfacheres Rathaus aus dem Jahre 1803. Sehr charakteristisch für das Rathaus sind äußere Treppe. An der Ecke des Rathaus blieb ein Pranger aus dem Jahre 1533 erhalten. Im Jahre 1481 gründete Bürgermeister Peter Baumert einen Schützenverein. Er organisierte populäre Wettbewerbe um den Titel des Schützenkönigs. Im 16. Jahrhundert schickte Bürgermeister Philip Tanner einen ersten Transport mit Leinengarn nach Hamburg. Die Produktion und Handel des Leinengarnes stieg im Laufe der Zeit und die Stadt wurde immer reicher. Auf dem Marktplatz befinden sich viele Wohnhäuser mit Bogengängen. Zu diesen Gebäuden gehört unter anderem ein Bäckerhaus mit einem Datum 1584 und einer Brezel am Portal. Im Obermarkt gibt es ein Leinweberhaus mit einem schönen Gewölbe, einem Innenkreuzgang und Portale. In der oberen Vorstadt wurde eine Kapelle errichtet, die dann als eine St. Anna - Kirche genutzt worden war. In dieser Kirche befindet sich ein Barockholzaltar und eine Kanzel. Am Anfang des 16. Jahrhunderts entstanden Stadtbefestigungen mit drei Pforten. 1544 wurde eine Schule eröffnet. Die Stadt erhielt damals viele Rechte, unter anderem: Bierhandel- und Schlosserhandwerkrecht. Es gab sogar vier Gaststätten. Es fanden hier berühmte Taubenmessen statt. Aus Lubomierz stammen Drucker der polnischen Renaissance: Hieronim Wietor – Urheber einer ersten polnischen Letter, Markus und Mathias Scharffenberg und Martin Siebenyecher. Im 17. Jahrhundert forderte eine Seuche fast eine Hälfte der Einwohner. Während des 30. – Jährigen Krieges wurde das Kloster 24 mal geplündert. Fast jeder von Angreiffern hat die Kontribution auferlegt. Mehrmals stationierten hier Militärtruppen, die gemordet und vergewaltigt haben. Nach einem Brand 1723 hat man beschlossen, die Kirche wiederaufzubauen. Die Arbeiten leitete Meister Johann Jakob Scheerhofer mit seinem Sohn Franz Michael. Die monumentale Fassade bezieht sich auf die römische Kirche Il Gesu. In diesem Tempel kann auf einmal sogar 7000 Gläubigen an einem Gottesdienst teilnehmen. Das Gewölbe der Kirche ist mit wunderschönen Fresken dekoriert. Die Fresken sind ein Werk des Meisters Adam Schöpf. Die Seitenaltäre sind dagegen ein Werk des Meisters Johannes Josef Friedrich. 1765 entstand eine wunderschöne Kanzel mit einem Schalldeckel und mit Figuren der Kirchenväter. In der Kirche gibt es auch einen Rokokoaltar. Auf der rechten und linken Seite des Altars befinden sich Vitrinen - Kästen mit Reliquien von zwei Heiligen St. Benignus und St. Viktor. Die Einzigartigkeit des Innenraums kommt von Möbeln, Beichtstühlen, Bänken und Abtrennungen. Das Presbyterium und die Sakristei verbinden die Kirche mit dem Kloster. Der älteste Teil der Kirche ist ein Kreuzgang mit einem gotischem Kreuzrippengewölbe. Im Pfarrhaus aus dem Jahre 1688 gibt es viele Skulpturen und Kreuze in gotischen und klassizistischen Stilen, Bilder, Porträts von Äbtissinnen und Pfarrern und Ornate. Der älteste Ornat kommt aus dem Jahre 1668. Verdienste beim dem Wiederaufbau des Klosters und Errichtung eines neuen Tempels des Heiligen Maternus stellt die Tafel über dem Mittelportal dar. Die Tafel ist einer Äbtissin Martha Tanner gewidmet. Martha Tanner war eine Tochter von reichen Bürgern der Stadt Lubomierz. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus steht eine Pestsäule, die ebenfalls von Martha Tanner gestiftet wurde. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt außer der Pest noch die Schlesischen Kriege und weitere Kontributionen. Der Brand im Jahre 1802 zerstörte mehr als die Hälfte der Stadt. 1805 fing man an, eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert wiederaufzubauen. Die Kapelle wurde dann in eine Heilig – Kreuz - Kirche umgestaltet. In der Kirche befindet sich eine spätgotische Figur der Gottesmutter. Im Jahre 1810 zog Preußen Kirchengüter ein, die dann zum Verkauf gestellt wurden. Die Schwestern blieben aber im Kloster. Friedrich Wilhelm III. und IV. gaben eine Genehmigung für die Führung einer Tätigkeit im Kloster. Zuerst führte man hier eine Schule, in der die Hauptfächer Nähunterricht und Handarbeit waren. Dann befand sich im dem Gebäude eine Erziehungsanstalt für Mädchen und Jungen. Im Jahre 1857 kauften Ursulinenschwestern von der Stadt den ganzen Gebäudekomplex des Klosters und richteten hier eine katholische Lehrerbildungsanstalt ein. 1926 entstand an dieser Stelle eine neue Oberschule mit einem guten Lehrniveau, die auch polnische Jugend besuchte. Nach der Tradition der Schule richtete sich später ein erstes pädagogischen Lyzeum, das schon 1945 in der britischen Besatzungszone in Lübeck gegründet worden war. Heutzutage befindet sich in dem Gebäude ein Schulkomplex. 1885 wurde in Lubomierz eine Eisenbahn gebaut. Seit 1913 hat das Städtchen elektrischen Strom. Im Jahre 1939 wohnten hier 1664 Personen. Heutzutage hat Lubomierz fast 2000 Einwohner. Dank niedriger Anzahl der Einwohner hat das Städtchen einen einzigartigen gemütlichen Charakter erhalten. 1853 wurde eine evangelische Kirche gebaut. Heute befindet sich in diesem neogotischen Gebäude eine Galerie von Daniel Antosik „Hinter dem Feldrain“. Fast 50 Jahre früher wurde in Lubomierz dank wunderschöner Szenerie einen Komödiefilm von Sylwester Chęciński „Sami Swoi“ gedreht. In nächsten Jahren entstanden hier solche Filme wie: „Nie ma mocnych“ und „Kochaj albo rzuć“ Diese Filme waren eine Inspiration für die Gründung einer Lokalzeitung „Sami Swoi“. Requisiten aus den genannten Filmen dienten als ein Material für ein Museum von Kargul und Pawlak, das in kürzer Zeit auch gegründet wurde. 1997 wurde in Lubomierz ein Erstes Gesamtpolnisches Festival von Komödiefilmen organisiert, das Mitte August eine der größten Veranstaltungen in Niederschlesien ist.


Chmieleń ( Langwasser )

Früher hieß Chmieleń Langwasser. Das Dorf erstreckt sich entlang des Baches und ist 4 Kilometer lang. Das Dorf liegt auch auf der Hauptstrecke zwischen Jelenia Góra, Gryfów Śląski und Zgorzelec. Eine Besiedlung existierte hier schon in prähistorischen Zeiten. Das Dorf entstand wahrscheinlich Ende des 13. Jahrhunderts. Erste Erwähnung des Dorfes ist aus dem Jahre 1307. Chmieleń gehörte fast immer dem Kloster und war sein Eigentum bis zur Konfiskation im Jahre 1810. Das Dorf entwickelte sich langsamer als andere Ortschaften. Die St. Nikolaus – Kirche wurde in den Jahren 1705 – 1707 in Form einer Basilika umgebaut. An der Mauer befinden sich zwei Spätrenaissancegrabplatten aus dem Jahre 1695. Die Kirche steht in der Mitte eines Friedhofes. In der Nähe befindet sich ein Pfarrhaus mit einer Figur der Gottesmutter an der Fassade. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts befassten sich fast alle Einwohner mit der Weberei. Es gab hier 312 Häuser, 3 katholische Schulen und 2 Wassermühlen. Das Einkommen einer von den Mühlen wurde für arme Menschen aus Lubomierz bestimmt. Noch vor dem Krieg zählte das Dorf 1026 Personen, heute zählt es nur die Hälfte von ihnen. In Chmieleń blieben Fachwerkhäuser und Lausitzer Häuser erhalten. Wie in allen Dörfern, die unter dem Einfluss des Klosters in Lubomierz standen, gibt es auch hier am Weg stehende Kreuze, Figuren von Heiligen und weiße Kapellen.

 


 

Golejów ( Klein Röhrsdorf )

Golejów liegt im Tal des Baches, der in den Fluss Srebrna mündet, zwischen Wojciechów und Pławna. 1959 entdeckte man im unteren Teil des Dorfes eine frühmittelalterliche Ansiedlung. Golejów existierte schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Davon zeugt eine Urkunde aus dem Jahre 1285, die der Fürst Bolko I. von Schweidnitz in Wleń ausstellen ließ. In der Urkunde ist die Rede von einer Ortschaft Rudigersdorf. Der Name kommt wahrscheinlich von einem Gründer Rudiger. Dank einer Zuwendung der Familie Liebenthal wurde das Dorf ein Eigentum der Benediktinerschwestern bis zur Kassation im Jahre 1810. Einwohner waren hauptsächlich Katholiken. Davon zeugen erhaltene am Weg stehende Kreuze, Kapellen und Figuren. In dem Dorf befanden sich damals eine Kirche, ein Pfarrhaus, eine Schule, zwei Wassermühlen, eine Schmiede, ein Kalkbergwerk, eine kleine Brauerei und vier Gaststätten. Heutzutage wohnen hier 230 Personen. Der Charakter des Dorfes ist sehr bescheiden, denn es entstanden hier keine Industriebetriebe und keine Eisenbahn. In der Mitte des Dorfes steht eine große Felix und Adauctus – Kirche an der Stelle einer früheren Kirche aus dem Jahre 1345. Die hiesige Kirche wurde im Barockstil 1784 gebaut. An der Fassade der Kirche gibt es Epitaphe aus Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts. Es gibt hier ebenfalls ein Taufbecken aus dem Jahre 1748. Um die Kirche herum liegt ein Friedhof. In dem Dorf blieben noch ein Kreuz aus dem 1651 und eine Bußkapelle aus dem Jahr 1672 erhalten.

 


 

Janice ( Johnsdorf )

Von der Existenz einer mittelalterlichen Ansiedlung in Janice zeugen archäologische Forschungen und ein Münzenfund. Höchstwahrscheinlich gehörte das Dorf im 14. Jahrhundert der Familie Spiller, die in dem Nachbarsort Pasiecznik wohnten. Das kleine Dorf Janice zählt fast 100 Einwohner und erstreckt sich entlang eines breiten Tals Struga Janicka. Erste Urkunde, die von der Existenz des Dorfes zeugt, stammt aus dem Jahre 1348. In dieser Urkunde ist eine Rede von einem Ort namens Jonsdorf. Die Geschichte dieses Dorfes ist den anderen Ortschaften ähnlich. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde hier ein katholischer Tempel errichtet, in dem schon seit 1549 Protestanten an einem Gottesdienst teilnahmen. 100 Jahre später gehörte die Kirche wieder den Katholiken. Trotz der Renovierung der Kirche im Jahre 1906 wurde sie Ende des Zweiten Weltkrieges total zerstört. Es blieben nur ein Trum, ein Fragment einer Mauer mit einem Portal, ein evangelischer Friedhof aus dem 19. Jahrhundert mit einer ruinierten Grabkapelle erhalten. Außerdem blieb noch ein Gutshaus aus dem Jahre 1789 mit einem Tonnengewölbe, Lünetten und Balkendecken. In dieser Ortschaft gibt es auch sehr viele Fachwerkhäuser, Kreuze und am Weg stehende Kapellen. Die schönste Kapelle aus dem 19. Jahrhundert ist den Bußkapellen ähnlich. Seit 1990 hat eine Stiftung Franziskanerdorf ihren Sitz in einem von Häusern. Diese Stiftung propagiert unter Kindern und Jugendlichen Ideale „des Armen aus Assisi“ – des Heiligen Franz.

 


 

Maciejowiec ( Matzdorf )

Maciejowiec liegt auf der Strecke zwischen Jelenia Góra und Lwówek Śląski im Tal des Matzdorfer Baches, am Fuße des Schlossberges, der vor tausend Jahren eine Ansiedlung von einem Volksstamm Bobrzanie sein konnte. Das Dorf zählt heute 141 Einwohner und kommt in Urkunden schon im Jahre 1386 vor. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde von der Familie Spiller ein Gutshaus gebaut. Später in Jahren 1627 – 1632 baute die Familie an seiner Stelle ein Renaissancegutshaus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Gutshaus gebrannt. Es wurde aber 1652 von Joachim von Spiller wiederaufgebaut. Ein kleiner Hof mit Bogengängen, ein Steinboden, eine Wendeltreppe, Renaissanceportale von Fenstern und Türen, ein Tonnengewölbe mit einem rustikalen Flachrelief der Sonne schaffen eine einzigartige idyllische Stimmung. Über dem Eingang zum Hof kann man Wappen von Familien Kahl und Gottfried, Besitzern dieses Gutshauses sehen. In der Nähe steht eine Mariä Himmelfahrt - Barockkapelle aus dem Jahre 1692. Ganz nah baute ein nächster Besitzer Johan Dolan in den Jahren 1834 – 38 einen neoklassizistischen Palast und um den Palast herum gründete er einen englischen Landschaftsgarten nach einem Projekt von Jakob Heinrich Rehdera aus Bad Muskau. Maciejowiec wurde eine der schönsten romantischen Stellen in Europa. Es wachsen hier über einhundert Jahre alte Eichen, Buchen, Hainbuchen, Edeltannen, Fichten, kanadische Tanne, Tulpenbäumen und eine einmalige Sammlung von 60 Arten der Bäume und 20 der Sträucher. Unter ihnen gibt es Spuren von Strecken, Steintreppen, Bänken und Aussichtspunkten, die in jeder Zeit erlauben, eine Wilde Schlucht zu bewundern. In der Nähe des Palastes befindet sich eine helle Gruft in Form eines griechischen Tempels mit einer Figur von Nike ohne Kopf aus Marmor.

 


 

Milęcice ( Geepersdorf )

Milęcice ist unter dem Ort Lubomierz gelegen und scheint ein Stadtteil von ihm zu sein, im Tal der goldführenden Oldza. Gelegen an schmaler Straße sind am meisten die einstöckigen Fachwerkhäuser aus dem 19. Jahrhundert zu sehen. Einen einmaligen Reiz verleihen dem Dorf die Kreuze, Kappelen und Heiligenfiguren, welche von der Verbindung mit dem nahe gelegenem Benediktinerkloster zeugen. Das Kloster wurde 1278 durch Jutta von Liebenthal und drei ihren Söhnen gegründet und wurde ausgiebig gestiftet u.a. durch Milęcice, was in der Niederschrift vom 19.10.1307 bekundet wurde und der Siedlungsname Gottfridi villa zum ersten Mal urkundlich aufgetaucht ist. Früheres Vorhandensein der Siedlung bestätigen die Spuren von der Goldwäscherei nördlich des Dorfes. Neben der Goldwäscherei wurde im 19. Jahrhundert eine mittelalterliche Burg entdeckt und gemäß der Tradition war hier eine kleine Burg und ein wiedererkennbarer Erdewall „Mönchswall” genannt. Die Burg hat sich jedoch nicht in eine Stadt verwandelt und Milęcice sind eine landwirtschaftliche Siedlung geblieben. Keine Kirche wurde hier gebaut. Die Einwohner haben die Kirche in Lubomierz aufgesucht. Hier hat jedoch eine katholische Schule funktioniert, es waren einige Wassermühlen. Heute sind aus ihnen nur Reste erhalten geblieben. Es wurde noch Kalkbrennerei aus hiesigem Schiefer errichtet und ist bis heute erhalten geblieben. 1885 wurde hier die Eisenbahnlinie gebaut und an der Grenze zwischen Lubomierz und Oleszna Podgórska wurde ein Bahnhof erbaut. Leider wurde einhundert Jahre später die Bahn stillgelegt, was die Entwicklung von Milęcice gehindert hat, aber auch andererseits dazu geführt hat, dass keine modernen Umgestaltungen eingetroffen sind. Dies ließ dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Dorf mit über 200 Einwohnern einen natürlichen landwirtschaftlichen Charakter erhalten.

 


 

Oleszna Podgórska ( Krummöls )

Oleszna Podgórska wurde bereits 1254 als Olsna erwähnt und verdankt seinen Namen dem Fluss, an dem es gelegen ist – ursprünglich Olse und heute Oldza genannt. Das Dorf hat 500 Einwohner. 1293 war noch hier eine Kirche und 1307 wurde das Dorf mit Milęcice, Popielówki und Radoniów den Benediktinerinnen in Lubomierz geschenkt. Die Angehörigkeit an das kirchliche Eigentum hatte zyklische Schäden zu Folge insbesondere während der religiösen Kriege – der Hussitenkriege und des Dreißigjährigen Krieges. 1706 hat im Dorf der schwedische König Karl XII. übernachtet und 1759 während des Siebenjährigen Krieges hat hier ein militärisches Lager der preußische König Friedrich II. aufgeschlagen. In den Jahren 1835-1838 hat man hier wegen der Enge in der alten Kirche eine neue evangelische Kirche zur Verklärung Christi gebaut. Die Kirche hat ein berühmter Architekt Karl Friedrich Schinkel entworfen, welcher u.a. Schöpfer des Brandenburger Tors und der Sommerresidenz der preußischen Könige in Mysłakowice ist. 1885 wurde die alte katholische Kirche wegen des Baus der Eisenbahn abgebaut, welche an der Wende des 15. und 16. Jahrhunderts entstanden ist. Von dieser Kirche ist nur der steinerne Turm mit dem goethischen Portal im Erdgeschoss erhalten geblieben. Oleszna Podgórska ist im Aussehen den Fachwerkhäusern in den Nachbarorten ähnlich und stellt die unendliche Kontinuität der hiesigen Architektur. Charakteristische Häuser und Bauernhöfe sind in das Grüne der jahrhundertealten Linden und Kastanien eingeschmolzen, in die Hügel-Tiefebenelandschaft der Schluchten und der Oldza-Fläche, in die Felder und Landstraßen, die jahrhundertlang mit Kappellen, Kreuzen und Säulen geschmückt sind. Neben ihnen kann man noch immer wieder sanierte durch die Schlichtheit der Volkskunst berührende jahrhundertealte Figuren von Johann Nepomuk finden.

 


 

Pasiecznik ( Spiller )

Pasiecznik mit 550 Einwohnern ist wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts entstanden. Der ursprüngliche Name Spyllarsyff deutet darauf hin, dass hier Gold gewaschen wurde. Das Dorf zieht sich über 3 km am Fluss Więziec und am Weg von Jelenia Góra bis Zgorzelec. Zum ersten Mal wurde das Dorf 1305 in einer Urkunde des Bischofs von Wrocław erwähnt. Sein Schicksal ist jedoch nicht mit den Stiftern des Benediktinerklosters von Liebenthal, sondern mit dem Geschlecht von Spiller und von Schaftgotsch verbunden. Die Teilung des Dorfes in zwei Inhaber und eigentlich das Fehlen eines Inhabers hat herbeigeführt, dass hier kein Herrensitz entstanden ist. Das prächtigste Gebäude ist die spätgotische Kirche des Erzengels Michael, welche bereits 1323 erwähnt und 1535 gemauert wurde. Am Fuß ein viereckiger Turm verwandelt sich in acht Ecken und gipfelt in einer Raumnadel. Die Kirche ist verziert mit spätgotischen Steinskulpturen der heiligen Anna Selbdritt und des heiligen Johannes. Darüber hinaus findet man hier manieristisches Holztaufbecken vom Jahre 1602, barocke Skulptur der Muter Gottes, den Polychromaltar aus dem 18. Jahrhundert und spätere Ölmalereien. Neben der Straße steht ein steinerner Turm – der einzige übrig gebliebene Rest von der evangelischer Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Die Bewohner haben das Aufzwingen der nicht gewollten Konfessionen erlebt. In der Mitte des 16. Jahrhunderts sind sie zum Protestantismus übergangen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde ihnen die Kirche entnommen und den Katholiken zurückgegeben, doch wegen des Mangels der Gläubiger hat sie leergestanden. Erst unter protestantischem Preußen durfte 1747 protestantische Kirche entstehen. Im Dorf waren nun zwei Kirchen, zwei Pfarrhäuser und zwei konfessionelle Schulen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts haben in Pasiecznik über 900 Einwohner gelebt, die den Unterhalt vor allem aus der Hausweberei und der Landwirtschaft bezogen haben. Heute ist die Zahl der Einwohner fast um die Hälfte heruntergegangen. Es waren hier Brauerei, Hofbrennerei, Wassermühle und Ölmühle. Es sind hier nicht viele Straßenkapellen vorhanden. Aber seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat hier eine kleine Fabrik existiert, welche die landwirtschaftliche Geräte hergestellt hat, von denen manche bis heute einsatzfähig sind.


Pławna ( Schmottseiffen )

Pławna originell Smotensiphen genannt leitet sich von dem deutschen Wort „seiffen“ ab und ist dank Gold entstanden, welches man hier bereits im 12. Jahrhundert gewaschen hat. 1241 Lwówek Śląski, welches durch diese Tätigkeit berühmt war, hat hier Grubenparzellen aufgekauft, wo fast 600 Bergleute gelebt haben. Das heutige Dorf hat etwa 1000 Einwohner. Doch das Leben hat hier viel früher geblüht, denn noch zu Bronze- und Eisenzeit und zu der Zeit der lausitzer Kultur. Nach einigen Jahrhunderten hat das Dorf eine lange Kette gebildet, indem es sich an den Fluss Kózka angepasst hat und zieht sich über 6,5 km lang fast von der Quelle des Flusses in Pławna Górna bis zur seiner Mündung in den Fluss Srebrna in Pławna Dolna. Das Dorf wurde in zwei Orte geteilt den Ober- und Unterteil und im 19. Jahrhundert hat man sogar den Mittelteil ausgegrenzt. In seiner Blühtezeit vom 12. bis zum 15. Jahrhundert war es ein äußerst wertvolles Dorf und war ein Besitz nicht von einem, sondern von mehreren Inhabern. Es hatte eine eigene Pfarrkirche, die bereits 1318 erwähnt wurde. Der Schutzname dieser Kirche – heiliger Matthäus hat als anderer Name der Ortschaft als Villa Sancti Mathei gedient. Erst 1470 hat Johann von Liebenthal das ganze Dorf in Besitz genommen. In kürzer Zeit hat ein anderer seines Geschlechtes Wilrich Pławna dem Kloster in Lubomierz geschenkt. Die Kirche war ursprünglich aus Holz. Nach einigen Jahrhunderten wurde eine gemauerte Kirche mit dem Turm aus dem Jahre 1680 errichtet. In folgendem Jahrhundert ist eine neuere spätbarocke Kirche zur Heiligen Kathrin und Tekla mit 1000 Sitzplätzen entstanden. Um die Kirche befindet sich ein Friedhof umgeben durch Steinmauer in dessen Ansichtsfläche schmilzt sich ein Torgebäude aus dem 18. Jahrhundert mit doppeltem Gang und Treppenhaus ein. Wie andere Nachbarorte hat Pławna auch dasselbe Schicksal durch Zeitgeschichte geteilt; Seuchen, Kriege und Durchmarsch des Militärs. Es war umso mehr unvermeidlich, dass sich dieser Ort an der regen Strecke zwischen Jelenia Góra und Lwówek Śląski befindet. Während des Siebenjährigen Krieges hat hier 1759 das Quartier der preußische König Friedrich II. aufgeschlagen. Im nächsten Jahrhundert hat hier zweimal Napoleon stationiert. 1807 hat er auf das Dorf Kontribution auferlegt und 1813 hat er hier die Schlacht gegen die russische Truppen geführt, welche ebenfalls ein Lager auf hiesigen Feldern aufgeschlagen haben. Pławna mit fast 300 Einwohnern war am größten und am reichsten von den umliegenden Dörfern und war auch ein leckeres Stück für die Soldaten, denn sie war berühmt durch prächtige Obstgärten, Ziegezucht und die Fertigung vornehmer Ziegekäsen. Es waren hier auch etliche Wassermühlen, eine Windmühle und Kalkbrennerei. 1985 wurde der Bau einer lokalen Eisenbahn beendet, welche Lwówek Śląski und Gryfów Śląski verbunden hat. Es ist auch der Bahnhof in der Mitte von Pławna entstanden und danach sind auch die Bahnhofsgebäuden in dem oberen und unteren Teil der Ortschaft entstanden. Das letzte zierliche Gebäude aus Backstein kann man von der Straße erkennen. Ein Jahrhundert später 1983 wurde die Bahn stillgelegt und in den letzten Jahren hat man einen Teil der früheren Bahnlinie in Pławna Dolna in einen Radweg umgewandelt, welcher durch malerische Landschaft nach Lwówek Śląski führt. Man kann sich die in der Gegend am meisten erhaltenen Häuser mit charakteristischen Balkons über dem Eingang ansehen. Einen beträchtlichen Akzent setzt in die hiesige Architektur die Kunstgalerie von Dariusz Miliński, die nahe an der Kirche, an der Hauptkreuzung, neben der Straße nach Lwówek Śląski gelegen ist. Der Inhaber ist ein regionaler bildender Künstler und Kulturanimateur. Noch mehr spektakulär ist der angrenzende Gebäudekomplex und scheint wie nicht aus der Epoche zu sein, in dem der Künstler ein sogenanntes „Schloss der schlesischen Legenden“ geschaffen hat, wo anschaulich die berühmten Geschichten aus dem Umkreis von Jelenia Góra dargestellt werden. Wie üblich in der Gegend ziehen sich das ganze Dorf entlang die Haus- oder Straßenkapellen und Kreuze. Von den Figuren der Heiligen ist der barocke Johann der Nepomuk am meisten auffällig, dessen Figur auf der Brücke über dem Fluss Kózka steht, auf den Reisenden zu fallen scheint und den Anschein vermittelt, als ob der heilige Nepomuk leicht erschrocken wäre.


Pokrzywnik ( Reimensdorf )

In der Umgebung der Hügel des Bober-Katzbach-Vorgebirges, Riesengebirges und Isergebirges zwischen Pasiecznik, Pilchowice und Maciejowice auf der Höhe von 400 Metern ist Pokrzywnik verdeckt mit leicht über 80 Einwohnern. Obwohl der Ort an Sehenswürdigkeiten arm ist, sind die alten Grundlagen stellenweise mit bloßem Auge zu sehen. Diese Grundlage bilden die Felsen, die vor 300 Millionen Jahren erstarrt sind. Im Süden ist das Dorf durch Mauerteilsperre umgeben und vom Norden durch den englischen Garten in Maciejowiec waldiges und steiles Tal auch „wilde Schlucht“ genannt. Es ist durchflossen durch einen Bach, welcher in der Mitte des Laufes einen wilden Wasserfall bildet. Eben dieser geringer Wasserfall wird durch einen Felsenblock gekrönt, der seit Millionen Jahren über ihm majestätisch herausragt. Er hat drei Brüche mit einer gefährlichen lichten Höhe. Einen vollen Ausdruck verleihen diesem Ort jahrhundertealte Kiefer, eine umgeworfen über dem Bach und die andere stets wachsend im Tal. Das Leben am Rande hat dem Dorf die Beteiligung an dramatischen Ereignissen über die Zeitgeschichte verschont. Es gibt hier keine Burg, kein Schloss, keine Kirche und sogar keine Kapelle. Aber vor dem Krieg war das Dorf selbstständig. Es war hier ein großes Landgut, später in eine LPG verwandelt, eine Ziegelei, von der zwei kleine Teiche übrig geblieben sind, es war hier eine Kalkbrennerei mit erhaltenem steinernem Turm, eine kleine Schule und Tagesraum mit einem Spielplatz heute nur als Mauerrest erhalten geblieben. Pokrzywnik wurde in den Urkunden bereits 1397 erwähnt. Der ursprüngliche Name ist Rymendorf, den man auf den ersten Inhaber oder auf den Gründer der Siedlung mit dem Namen Rymo zurückzuführen kann, der einer der Stadträte in Lwówek Śląski war. Die Mehrheit von den hier erhalten gebliebenen rund 20 Häuser ist über 100 Jahre alt. Das älteste Haus ist Fachwerk aus dem Jahre 1774. Pokrzywnik liegt im Landschaftspark des Bobertals. Es verläuft hier euroregionaler Radweg „ER 6“ und hier verlaufen touristische Wanderwege, die ein Netz abwechslungsreicher Wege bilden mit malerischen Aussichten auf die das Dorf umliegenden Wiesen, Wälder, Hügel und Täler.


Popielówek ( Hannersdorf )

Popielówek unter den Hügeln von Radoniów gelegen, heute mit 130 Einwohnern, besteht seit dem 13. Jahrhundert. Der ursprüngliche Name ist Henrici villa und stammt möglicherweise von dem Namen des Gründers – Heinrich. Zum ersten Mal wird das Dorf urkundlich 1307 erwähnt – samt Milęcice, Oleszna Podgórska und Radoniów als Stiftung für das Kloster der Benediktinerinnen in Lubomierz der Jutta von Liebenthal und ihrer Söhne. Obwohl Popielówek mit Lubomierz 500-jährige Geschichte verbindet, hat es größere Schäden im Laufe der Zeitgeschichte vermieden. Vielleicht verdankt es der Tatsache, dass der Bach, an dem es gelegen ist, keinen Namen hat und dadurch den böswilligen Geschehnissen entkommt. Das idyllische Tal des namenlosen Zuflusses von Oldza, manchmal als die Quelle angenommen, hat bis heute dank der abgelegenen, diskreten Lage, ruhiger Geschichte und geringer Einwohnerzahl seinen natürlichen Charakter bewahrt. Ein Teil der Bevölkerung beschäftigt sich wie vormals mit der Landwirtschaft und beinahe alle bewohnen in den Häusern aus dem 19. Jahrhundert mit typischer für die hiesige Baukunst Fachwerkkonstruktion. Auch viel jüngerer Trafoturm aus den 30-gen Jahren des vergangenen Jahrhunderts knüpft geschickt an die regionale Architektur an. Hier befindet sich die spätgotische Kirche zur heiligen Kathrina von Alexandria aus dem 16. Jahrhundert überwiegend mit barocker Ausstattung der hölzernen Altäre, der Kanzel, Chorgestühle, mit steinernem Taufbecken mit hölzerner Bedeckung und Ölmalereien aus dem 18. Jahrhundert und der Skulptur des heiligen Johannes Nepomuk. In Popielówek und seiner Umgebung sind viele Kreuze, Kapellen und Figuren an den Straßen erhalten geblieben. Noch mehr als wo anders in der Gegend tauchen hier die Hauskappellen auf. Meist berührend sind davon zwei Figuren aus dem 18. Jahrhundert: Mutter Gottes und der heilige Johannes Nepomuk, die 1870 auf einem gemeinsamen Postament gestellt wurden und so währen sie bis heute.


Radoniów ( Ottendorf )

Radoniów wurde zum ersten Mal als Othonis Villa erwähnt, also als Dorf von Otto, in einer Urkunde vom Jahre 1307, in der Jutta von Liebenthal und ihre Söhne das Dorf den Benediktinerinnen in Lubomierz gestiftet haben. Radoniów war in direkter Nachbarschaft des Klosters und hat sich über Jahrhunderte unter dem Einfluss des Klosters befunden. Auch die Kirche in Lubomierz wurde genutzt. Die erste katholische Kirche wurde hier erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut. Das Dorf hat den größten Schaden während der Hussitenkriege und des Dreißigjährigen Krieges erlitten. Damals wurde es gänzlich geplündert und verbrannt. Weitere Schäden hat es infolge der Zwangskontributionen während des Durchmarsches des Militärs von Napoleon und von Preußen genommen. 1865 wurde hier die Eisenbahn jedoch ohne Bahnhof gebaut und in den Jahren 1881-84 wurde aus Stein die neogotische Kirche zur Kreuzerhöhung errichtet mit einem Scharfbogenportal, einer Rosette über ihm und einem asymmetrischen Turm mit einer Raumnadel. Aus diesem Jahrhundert stammen auch zwei zierliche Hauskappellen und Straßenkreuze und auch ein Teil der bis heute erhalten gebliebenen Fachwerkhäuser. Gegenwärtig wohnen hier 270 Personen. Das Dorf hat eine reiche geologische Bauform mit selten auftretenden Mineralien und Uranerz. In den Jahren 1954-62 hat man an den Hängen von Gołębca aus zwei Stollen mit der Länge von 127 und 280 Metern, die eine Filiale der Grube R-1 in Kowary waren, 345 kg Uran gewonnen. Bis heute ist die Radioaktivität erhöht und es kommt zu Brüchen und Bodeneinstürzen. Das hat aber den ruhigen Charakter des Ortes nicht geändert und glücklicherweise hat es das wertvollste Naturdenkmal nicht beeinträchtigt, nämlich eine einige Jahrhunderte alte Linde, welche im Umfang nahezu 6 m hat und in Głębiec stets die Königin ist.


Wojciechów ( Ullersdorf )

Wojciechów liegt in der Mitte des Weges zwischen Lwówek Śląski und Jelenia Góra in malerischem Tal, in der Nähe des vom Bolko I. aus Świdnica (Schweidnitz) privilegierten Lubomierz. Das Dorf wurde wahrscheinlich durch einen Ritter namens Wojciech als Siedlung gewählt. Heute wohnen hier etwa 500 Personen. Die Siedlung hat wahrscheinlich bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existiert. Die erste Erwähnung ist aus dem Jahre 1305. Die Bauernhöfe sind an dem Weg gelegen und bilden ein paar Kilometer lange Kette der charakteristischen für diese Gegend Fachwerkhäuser mit zweifälligen Dächern gedeckt mit dem roten Biberschwanz. Die Geschichte des Dorfes und der Kirche hängen mit Lubomierz zusammen. Wojciechów hat zu den weitumfassenden Gütern des Geschlechtes von Schaffgotsch gehört und wurde am Anfang des 15. Jahrhunderts dem nahegelegenen Kloster der Benediktinerinnen verkauft. Aus dieser Zeitperiode stammen gotische Fundamente der Kirche, auf deren Stelle die spätbarocke Kirche zum Heiligen Bartholomäus entstanden ist. Reine weiße Wände, helle Gewölben und lange hohe Fenster lassen die Fülle und das Reichtum des ländlichen Barock zum Vorschein bringen. Sehenswert ist die Kanzel aus dem 18. Jahrhundert, zwei flache Nebenaltäre und der mehr gerundete Hauptaltar. Die Kirche befindet sich auf dem Friedhof aus dergleichen Zeit umgeben durch die Mauer mit Toren, Gebäudetoren, Grabsteinen und Kappellen. Hinter ihnen, auf dem Hügel, steht eine Bußekappelle und noch eine andere aus dem 17. Jahrhundert steht am Kreuzweg zweier Feldwege nach Radomnice. In der Mitte von Wojciechów ragt aus dem Boden an der Straße ein alter Bußekreuz heraus. Die ganze Straße entlang sind auf beiden Seiten über hundert Jahre alte Kruzifixe mit knolligen Sockeln verstreut. Die Sockel haben häufig einen blauen Anstrich. An der Dorfsgrenze vor Lubomierz steckt auf freiem Feld der sachlichste geschmiedete Kreuz, befestigt in einem Sockel vom Jahre 1793.

Justyna August
26 kwietnia 2017
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